Abnehmen am Bauch: Tipps für eine straffe Körpermitte

Am Bauch abnehmen, dabei aber bitte keinen flachen Hintern oder eingefallene Wangen riskieren – so lässt sich wohl die Wunschvorstellung vieler Frauen auf den Punkt bringen. Aber ist das wirklich möglich? Wir sind der Frage auf den Grund gegangen.

Bauchfett loswerden – geht das?

Ein Drittel aller Deutschen ist Umfragen zufolge mit der Optik des eigenen Bauchs nicht zufrieden. Kein Wunder also, dass so viele Frauen wie Männer davon träumen gezielt an dieser Problemzone Fett zu verlieren. Doch wir müssen gleich mal Spielverderber spielen, denn die bittere Wahrheit ist: Es ist nicht möglich nur an ausgewählten Körperpartien wie beispielsweise dem Bauch oder den Oberschenkeln Fett zu verlieren, ohne auch an anderen Stellen des Körpers abzunehmen. 

Die gute Nachricht: Mit gezielten Übungen und der richtigen Ernährung ist es durchaus möglich einzelne Bereiche des Körpers zu formen und Bauchfett zu verlieren – das erfordert zwar ein wenig Geduld und Disziplin, doch der Traum von einer flachen, wohlgeformten Körpermitte muss kein Traum bleiben. 

Abnehmen am Bauch – nicht nur aus optischen Gründen ein gutes Ziel

Bauchfett loswerden und lästigem Hüftspeck den Kampf anzusagen, ist nicht nur aus optischen Gründen sinnvoll. Jeder Arzt würde jetzt vermutlich zustimmend nicken, denn überschüssige Fettpolster rund um die Bauchorgane sind besonders ungesund und fördern die Entstehung zahlreicher Erkrankungen, beispielsweise Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das liegt daran, dass Bauchfett stoffwechselaktiv ist. Grundsätzlich gibt es im Körper nämlich zwei Arten von Fettgewebe, das subkutane sowie das viszerale. Ersteres ist das Unterhautfettgewebe, das zum Beispiel an Po oder Oberschenkeln sitzt und sich unter der Haut befindet. Es hält uns warm und dient unserem Körper als Energiespeicher für schlechte Zeiten. Wenige Frauen freuen sich zwar über zu viel Speck an Oberschenkeln und Hüften, doch es ist viel weniger schädlich als das Fett am Bauch, das zum viszeralen Fettgewebe zählt. Es lagert sich nicht nur oberflächlich, sondern zwischen den Organen an und bildet Botenstoffe, die sich auf viele Bereiche des Körpers auswirken, zum Beispiel den Blutdruck und die Freisetzung des Hormons Insulin, das Entzündungen begünstigt. So wird das vermehrte viszerale Fett mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt, Bluthochdruck, Schlaganfall, Arteriosklerose, Diabetes, Thrombose, Alzheimer und sogar Krebs in Verbindung gebracht.

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